Der
Film:
Der junge Wada reist für seine japanische Firma nach China, um in
der abgelegenen Provinz Yun Nam nach Jade-Vorkommen zu suchen. Er
trifft auf den Yakuza Ujiie, der sich ihm an die Fersen heftet. Geführt
vom alten Chen dringen sie immer tiefer in das unberührte Land vor
und lernen sich kennen. In einem abgelegenen Dorf angekommen, interessieren
sie sich nicht mehr für die Steine, sondern für die Legende, dass
im Dorf Menschen mit künstlichen Flügeln fliegen lernten...
Mit
diesem Film beweist der japanische Regisseur Takashi Miike, dass
er nicht nur Horror- und Gewaltfilme wie “Audition“
oder “The Call“ drehen kann. Speziell
der Auftakt von "The Bird People" of China" ist äußerst
gelungen und konfrontiert den adretten und leicht verklemmten Japaner
Wada mit den eher rustikalen Lebensbedingungen in China. Etwas störend
ist hier schon der lärmende Yakuza Ujiie. Doch Momente wie
ein von Flussschildkröten gezogenes Boot sind pure Magie.
Wie
bei so mancher Reise ist auch in diesem Film der Weg sehr viel interessanter
als das Ziel. Die Geschichte mit den geflügelten Bergbewohnern,
die ein seltsames englisches Lied singen, wird arg breit getreten
und macht genau genommen auch nur wenig Sinn (genauso wie eine seltsame
Rückblende mit einer brutalen Ballerei).
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