Der Film:
Zwei Jahre nachdem Brian De Palma mit seiner Stephen King-Verfilmung
"Carrie" wahre Triumphe feierte (der Film ist auch heute
noch eine der drei besten Stephen King-Verfilmungen) versuchte er
sich an einem ähnlichen Stoff. Amy Irving, die bereits in "Carrie"
dabei war, spielt diesmal eine Studentin namens Gilian, die genau
wie Carrie übersinnliche Fähigkeiten hat. Gemeinsam mit einem von
Kirk Douglas gespielten ehemaligen CIA-Agenten macht sie sich auf
die Suche nach dessen Sohn Robin, der ebenfalls außergewöhnlich begabt
ist und deshalb vom Geheimdienst gefangen gehalten und zu einer unberechenbaren
Waffe ausgebildet wird.
De Palma war
in den siebziger und frühen achtziger Jahren in absoluter Höchstform.
Er schuf mit "Die Schwestern des Bösen", "Schwarzer
Engel", "Dressed to kill", "Blow Out" und
"Der Tod kommt zweimal" eine ganze Reihe von höllisch
spannenden Thrillern, die auch formal überzeugten und in bester
Hitchcock-Tradition standen.
Der
ebenfalls sehr spannende "Teufelskreis Alpha" passt (ähnlich
wie "Carrie") aufgrund seiner übersinnlichen Thematik
nicht ganz in die Reihe. Der Film zeigt aber, dass der Regisseur
der später auch mit "Scarface", "The
Untouchables" und "Mission Impossible" überzeugte,
schon immer daran arbeitete sein Spektrum zu erweitern.
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