Der
Film:
Der chinesische Top-Agent Bob
Ho will sich zur Ruhe setzen. Der Grund für seinen Rückzug aus dem
gefährlichen Agentenleben ist seine US-amerikanische Freundin Gillian,
der er noch nichts von seinem Beruf erzählt hat. Vor der geplanten
Hochzeit gibt es lediglich ein Hindernis: Gillians Kinder, die Bob
für einen Langweiler halten. Als Gillian verreisen muss, findet sich
Superagent Bob plötzlich auf verlorenen Posten in der Rolle des Ersatzvaters
wieder. Die ohnehin schon unfriedliche Situation eskaliert als sich
auch noch der russische Terrorist Poldark einmischt.
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Actionhelden wie Arnold Schwarzenegger,
Vin Diesel oder Dwayne “The Rock“ Johnson haben es mit Filmen wie
“Kindergarten Cop“, "Der Babynator" oder "Daddy
ohne Plan" vorgemacht. Um die Rente zu sichern sollten
neben ultrabrutalen Baller- und Prügelorgien auch Filme für die
ganze Familie mit ins Programm genommen werden. Auch der ohnehin
schon komischen Einlagen nicht abgeneigte Jackie Chan stößt
– quasi als Kontrastprogramm zum düsteren Drama “Stadt
der Gewalt“ – mit “Spy Daddy“ konsequent ins Mainstream-Horn.
Inszeniert hat Brian Levent, der mit Schwarzenegger bereits die
Komödie "Versprochen ist versprochen" drehte.
Der
Auftakt von “Spy Daddy“ (sehr viel schönerer Originaltitel:
“The Spy Next Door“) ist ebenso vielversprechend wie konsequent.
Zur Melodie von “Secret Agent Man“ werden Ausschnitte aus Jackie
Chans frühen Hongkong-Krachern, die oft Agenten-Filme oder James-Bond-Parodien
waren. Im Nachspann hingegen, der wie immer bei Jackie Chan aus
Outtakes besteht, dominieren diesmal typische Comedy-Elemente wie
Versprecher und nicht schief gegangene Action-Szenen, was daran
liegen kann, dass der Hauptdarsteller langsam dazu übergeht sich
bei manchen Stunts doubeln zu lassen. Der Film dazwischen verläuft
zwar insgesamt etwas überraschungsarm, dürfte aber durch ein paar
überraschend wilde parodistische Gags sowie einige doch recht beeindruckende
Actionszene auch reifere Jackie-Chan-Fans nicht völlig enttäuschen.
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