Der
Film:
Sherlock Holmes bekommt von dem deutschen Thronfolgerden Wilhelm,
den Auftrag ein kompromittierendes Foto wiederzubeschaffen. Doch seine
Gegenspielerin Irene Adler, mit der Holmes in der Vergangenheit schon
zu tun hatte, ist mit allen Wassern gewaschen. Und welche Rolle spielt
sie beim Verschwinden von militärischen Geheimplänen aus
dem Regierungsviertel?
Matt
Frewer, vor allem bekannt als "Max Headroom", spielt in
dieser dritten von insgesamt vier Hallmark-Produktionen (gestartet
wurde die Reihe mit natürlich mit “Der
Hund von Baskervilles“), die zwischen 2000 und 2002 entstanden,
einen Sherlock Holmes, der sichtlich Spaß an seinem Job hat. Da
er es auch noch mit der ihm ebenbürtigen Irene Adler - im Holmes-Universum
schlicht “Die Frau“ genannt – zu tun bekommt, erleben wir einen
schon fast heißblütigen Meisterdetektiv.
In
Sachen Tempo und Aufwand kann diese kanadische TV-Produktion natürlich
nicht mit Guy Ritchies “Sherlock
Holmes“-Kinofilm mit Robert Downey Jr. mithalten. Doch
halbwegs werkgetreu, liebevoll ausgestattet und durchaus humorvoll
erzählt ist das Ganze schon. Der Film gewinnt noch eine gewisse
Würze durch die deutschen Schurken, die im Original mit lustigen
Akzent sprechen.
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