Der
Film:
Diane, eine junge attraktive Studentin, die ihr Leben als Edelprostituierte
finanziert und auf einen Job als Übersetzerin in den Arabischen Emiraten
hofft, wird vom französischen Geheimdienst als Agentin zur Terrorbekämpfung
angeworben. Schon bald wird sie die Schlüsselfigur auf der Jagd nach
einem skrupellosen Terroristen. Gleichzeitig gerät der Kleinkriminelle
Pierre im Knast in die Fänge eines islamistischen Terrornetzwerkes
und lässt sich für den Heiligen Krieg ausbilden. Wie Figuren in einem
Schachspiel erfüllen beide ihre Rolle, bis der Tag kommt an dem sich
ihre Wege kreuzen...
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Von
Philippe Haim, der die schreckliche Comic-Realverfilmung “Die
Daltons gegen Lucky Luke“ mit Til Schweiger in Szene (beziehungsweise
in den Sand) setzte, war wenig Gutes aber garantiert kein derart
vielschichtiger Spionagefilm zu erwarten. Erinnerung an Luc Bessons
“Nikita“ werden wach, doch “Secret Defense“ spielt
sehr viel stärker in der heutigen Gegenwart. Ähnlich wie es in den
James-Bond-Filmen mit dem britischen Geheimdienst geschah,
wird auch hier die Schlagkraft und Bedeutung des französischen “Auslandsnachrichtendienst“
DGSE etwas hoch gespielt.
Doch
glorifiziert werden die Methoden des Geheimdienstes keineswegs.
Wer sich (oft mit zweifelhaften Methoden) als Spion verpflichten
lässt, ist genauso ein Rädchen im Getriebe wie das Mitglied
einer Terror-Organisation. Der Film bemüht sich zudem um ein
differenziertes Bild der arabischen Welt, das genauso viel Licht
und Schatten hat, wie die Darstellung der französischen Spionageorganisation.
Doch in erster Linie ist “Secret Defense“ ein sehr gut
besetzter (Gerard Lanvin überzeugt als knochenharter Geheimdienstchef)
und rasant in Szene gesetzter Thriller, der seine Spannung auch
aus der großen Realitätsnähe seiner Geschichte bezieht.
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