Der
Film:
Der raffgierige Sir John unterdrückt alle Tiere im Sherwood Forest
und klaut ihnen das letzte Goldstück aus der Tasche. Zum Glück gibt
es Robin Hood und seine lustige Räuberbande, die den Kampf gegen Sir
John aufnehmen. Mit vielen cleveren Tricks holen sie nach und nach
die Beute zurück. Doch Sir John lässt sich dies nicht gefallen und
heckt einen hinterhältigen Plan gegen Robin und seine Freunde aus.
Wird es Robin Hood trotzdem gelingen, sich selbst und alle Bewohner
in Sherwood Forest aus der Unterdrückung zu befreien?
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Nach
dem Tod von Walt Disney, der noch höchstpersönlich dafür
sorgte, dass "Das
Dschungelbuch"
zu einem großen Erfolg wurde, war das Trickfilmstudio wie
gelähmt. Man versuchte dort alte Rezepte so zu variieren, dass
dadurch vielleicht etwas Neues entstehen würde. Während
“Aristocats“ noch zu einer recht charmante Mischung aus “Susi
und Strolch“ und “101 Dalmatiner“ wurde, konnte der zweite Zeichentrickfilm,
der nach Disneys Tod entstand, nur noch bedingt überzeugen.
“Robin Hood“ wirkt ein wenig so als wenn die Tiere aus dem “Dschungelbuch“ einfach in historische Kostüme gesteckt wurden. So ist Little John tatsächlich nur durch seine grünen Klamotten von Balu dem Bären zu unterscheiden (und wird in der Originalfassung auch wieder von Phil Harris gesprochen) und Sir Hiss ist wenig mehr als die Schlange Kaa mit Federhut und Umhang. Dafür ist der (auch in der deutschen Fassung von Peter Ustinov gesprochene) feige Löwe Prinz John eine köstliche Figur. Durch die episodenhafte Struktur, die relativ grellen Farben und die locker-flockige Animation unterscheidet sich “Robin Hood“ von den anderen Langfilmen des Studios und steht eher in der Tradition von Disney Cartoons aus den dreißiger Jahren.
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