Der
Film:
Paris im Jahr 2054: Der Großkonzern Avalon hat die Stadt mit
Videokameras völlig unter Kontrolle. Als eine der besten Wissenschaftlerinnen
des Konzerns, die ebenso geniale wie gut aussehende Ilona Tasuiev,
entführt wird, beginnt eine fieberhafte Suche nach der jungen
Frau. Vor ihrem Verschwinden war sie einem Geheimnis auf der Spur,
das die Zukunft der Menschheit für immer verändern könnte.
Der umstrittene Cop Karas wird mit der Ermittlung in diesem immer
komplizierter werdenden Fall beauftragt.
Die
schwarzweiße Zukunftswelt von “Renaissance” entstand komplett
im Rechner. Zur Berechnung der Bewegungen wurde das schon bei “Monster
House“ und “King Kong“ benutzte
Motion Caption Verfahren (eine Unzahl von Kameras nimmt Darsteller
in schwarzen Anzügen mit Orientierungsbommeln auf) verwendet.
Die Gesichtsausdrücke der Hauptfiguren hingegen sind ausschließlich
Computeranimation.
Daher
kann “Renaissance” in Sachen Charakterisierung schwerlich beim optisch
ähnlich gelagerten “Sin City“ mithalten,
denn die berechneten Figuren lassen emotional eher kalt. Das Ensemble
von “Renaissance” wirkt (noch?) recht blass gegen die geballte Starpower
in “Sin City“. Auch die unnötig komplizierte Geschichte spricht
nicht gerade für den Film. Doch “Renaissance” überzeugt
visuell auf ganzer Linie durch seinen konsequent durchgehaltenen
Schwarzweißstil und atemberaubende Aufnahmen eines futuristisch
verfremdeten Paris.
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