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Der
Film:
Die junge Fernsehreporterin Angela Vidal und ihr Kameramann verbringen
für eine "Night Shift"-Reportage die Nachtschicht
bei einer Feuerwehreinheit in Los Angeles. Ein Notruf führt
die Feuerwehrmänner mit dem TV-Team im Schlepptau zu einem
kleinen Apartmenthaus. Dort sind bereits Polizeibeamte eingetroffen,
die auf Furcht erregende Schreie aufmerksam wurden, die aus einem
der Apartments zu hören sind. Sie entdecken eine Mieterin,
die offenbar von etwas Unbekanntem infiziert wurde. Kurz darauf
stellen Spezialeinheiten das Gebäude unter Quarantäne...
Rein
logistisch ist dieses US-Remake eine Meisterleistung. Bereits ein
knappes Jahr nach Fertigstellung des spanischen Horrorfilm "[Rec]"
kam die amerikanisierte Version in die Kinos. Die Handlung wurde
von Barcelona nach Los Angeles verlegt, die Hauptrolle übernahm
“Dexter"s-Schwester Jennifer
Carpenter, doch ansonsten blieb in der 10 Minuten längeren
Neuverfilmung fast alles beim Alten.
Anfangs
darf Jennifer Carpenter als Angela Vidal noch etwas länger
auf der Feuerwehrwache herumkaspern als ihre spanische Kollegin,
was den Zuschauer eine Weile denken lässt eine Komödie
zu sehen. Doch wenn es dann - im Stile einer vermeintlich echten
TV-Reportage - in das von infizierten Mietern bewohnte Gebäude
geht, kommt auch in der US-Version sehr schnell Hochspannung auf.
In kurzen Momenten wird aus den Fenstern diesmal zwar ein Blick
auf die das Haus unter Quarantäne haltenden Einsatzkräfte
gewagt, doch insgesamt bleibt das Remake sehr nah am äußerst
spannenden Original.
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