Der Film:
"Otaku" ist eigentlich das japanische Wort für Haus. Doch
mittlerweile ist dies Wort nicht nur in Japan ein Begriff für jene Menschen,
die kaum noch ihre Wohnung verlassen und exzessiv einer bestimmten
Leidenschaft frönen. Hierbei kann es sich um Comics (Mangas), Filme,
Videogames, Modellbausätze (von Flugzeugen oder Schulmädchen) aber auch
sexuelle Fesselspielchen handeln.
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Der
französische Regisseur Jean-Jacques Beineix ("Diva")
hat sich in dieser fast 3-stündigen Dokumentation mit nahezu allen
Möglichkeiten des Otakutums auseinandergesetzt. Da der Film schon
einige Jahre auf dem Buckel hat, sind die recht ausführlichen Betrachtungen
über Produktion und Konsum von Videospielen
Ansonsten gelangen Beineix recht einfühlsame Gespräche mit Extremfans
ohne diese dabei arrogant und von oben herab vorzuführen. Die Dokumentation
sucht eher nach Ursachen dafür, warum sich Menschen durch extremes
Praktizieren ihrer Hobbys total von ihren Mitmenschen und der restlichen
Welt abkapseln. Leider liefert ein kurzer Blick in die Zeitung immer
mehr Gründe dafür.
Hier
geht´s zur DVD-Besprechung vom Anime "Otaku No Video"
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