Der
Film:
Der Fall sah nach Routine aus, doch plötzlich befindet sich Detective
Harry D'Amour in einer Situation, die grausamer ist, als der schlimmste
Alptraum. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Magie und Illusionen
verschwinden, entdeckt Harry ein fürchterliches Geheimnis, eine
mörderische Satanskultsekte will ihren ermordeten Anführer
wieder zum Leben erwecken...
Der
englische Horror-Autor überzeugte 1987 mit "Hellraiser"
auch als Filmregisseur und zu diesem Film entstanden etliche nicht
von Barker inszenierte Fortsetzungen. Barkers zweiter Film "Cabal"
(1990) fiel jedoch etwas enttäuschend aus. Angeblich wurde er durch
die Produzenten beim Schneiden ruiniert und Barker arbeitet gerade
an einem Director´s Cut.
Derartige
Ausreden fruchten jedoch nicht bei "Lord of Illusions",
denn hier bekamen die Amis zwar im Kino eine (eher um Sex- und Dialogszenen)
beschnittene Version zu sehen. Auf Video erschien dann jedoch der
Director's Cut, mit dem Barker belegen konnte, dass er deutlich
mainstream-kompatibler geworden ist. Abgesehen von einer atemberaubenden
Szene in der ein Zauberkünstler dem eigenen Schwerttrick zum Opfer
fällt und einigen kurzen Momenten mit den Sektenmitgliedern, kann
das Ding, das auf der Kurzgeschichte "Die letzte Illusion"
aus dem "Sechsten Buch des Blutes" beruht, nicht allzu
häufig überraschen.
Der Film bietet meist nur gediegene Konfektion und wäre schnell
vergessen, wenn nicht das Gütesiegel Barker draufkleben würde. Trotzdem
plant Barker einen weiteren Film mit dem Detektiv Harry D'Amour,
den Scott Bakula mit seiner prallen TV-Erfahrung ganz sympathisch
spielt.
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