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Der
Film:
Westberlin 1989: Die Studentin Franzi bezieht eine neue Wohnung
direkt am Grenzübergang. Dort entdeckt sie auf dem Wachturm Sascha,
der widerwillig als Grenzsoldat arbeitet um danach Medizin studieren
zu dürfen. Franzi und Sascha verlieben sich und treffen sich heimlich.
Doch ihre Liebe wird beobachtet und zwar auf beiden Seiten der
Mauer. Wie gut, dass Saschas Jugendfreundin Uschi so ähnlich aussieht
wie Franzi. Die Mädchen tauschen die Ausweise und Franzi kann
über Nacht in Ostberlin bleiben...
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Sie lässt ihn nicht los die DDR. Nach “Meier“ (1986)
und “Go Trabbi go“ (1991) drehte Peter Timm eine weitere
Komödie, die sich mit der deutschen Teilung beschäftigt und findet
einmal mehr die richtige Tonart. Die Story um das West-Mädchen,
das sich in den Grenzsoldaten wider Willen verliebt, mag etwas
vorhersehbar ablaufen. Doch Felicitas Woll (“Berlin,
Berlin“) und Maxim Mehmet (“Fleisch
ist mein Gemüse“) sind ein charmantes Pärchen und die
fröhlich vor sich hin sächselnde Anna Fischer ist mal wieder eine
Klasse für sich.
Timm inszenierte “Liebe Mauer“ zwar in erster Linie
als romantische Komödie, doch er lässt Thomas Thieme genug Raum
um nach “Das Leben der Anderen“ einmal mehr einen furchterregend
realistischen DDR-Apparatschik zu spielen. Auch ansonsten wurden
die Zustände in Ostdeutschland und das blödsinnige Spießrutenlaufen
am Grenzübergang so plastisch dargestellt, dass Freude darüber
aufkommt, dass dieser ganze Quatsch nicht mehr existiert.
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