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Der
Film:
"Es heißt in den Schriften der Weisen: Ihr sollt die Schlange
nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat. Niemand weiß, ob
nicht einst aus ihr ein Drache wird, so wie auch aus einem Mann eine ganze
Armee werden kann".
Mit diesem vom Schauspieler Wolfgang Spier vorgetragenen Worten
startet 1980 im Nachmittagsprogramm der ARD eine 26-teilige japanische
Serie um "neun Dutzend Helden und einen Bösewicht", die bei allen
Zuschauen einen bleibenden Eindruck hinterließ. Martial Arts-Kämpfe waren
seinerzeit allenfalls in schmuddeligen Bahnhofskino zu sehen und ganz
bestimmt nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und die (gar nicht so) brutalen
Kämpfe (und ein blanker Busen) wurden von Sittenwächtern bemängelt.
In zwei DVD-Boxen (oder auch auf Einzel-Scheiben)
liegt jetzt die komplette Geschichte vom kaiserlichen Offizier Lin Chung
vor, der sich vor 1.000 Jahren in China einer Bande von Rebellen anschließt
und gegen seinen einstigen Arbeitgeber antritt. Die farbigen Charaktere und
Kostüme sowie die wilden Kämpfe können noch immer begeistern.
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