Der
Film:
Verzweiflung auf Axis: Der Planet steht vor der Zerstörung. Die Bewohner
vertrauen ihrem fanatischen Hohepriester und flehen die Götter um
Beistand an. Nur die rebellische Außenseiterin Kaena (die der französischen
Fassung von Cécile De France und in der englischen Kirsten
Dunst gesprochen wird) erkennt, dass von dieser Seite keine Hilfe
zu erwarten ist und wird für ihren Unglauben verstoßen. Getrieben
von prophetischen Träumen macht sich Kaena auf eine gefährliche Reise
in das Innere von Axis, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren.
Doch dort entdeckt sie ein schreckliches Geheimnis. Ein Kampf um Leben
und Tod beginnt ....
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Wer
sich bei diesem französischen Animationsfilm die technische
Perfektion einer Pixar-Produktion erhofft wird etwas enttäuscht
sein (bei Disneys “Himmel
und Huhn“ hingegen kann “Kaena“ locker mithalten). Wer allerdings
bei diesem am Computer erzeugten Fantasy-Film eine ähnlich
öde Geschichte wie in “Final Fantasy“
erwartet, wird ebenfalls (sehr angenehm!) enttäuscht sein,
auch wenn Kaenas Haare vielleicht nicht ganz so perfekt sitzen wie
dies bei Aki der Fall ist.
Ein
maximal 60-köpfiges Team aus Kino-Novizen hat in Paris in siebenjähriger
Arbeit mit herkömmlicher Software, die sonst zum Entwickeln
von Computerspielen benutzt wird, eine faszinierende Welt zum Leben
erweckt. Sowohl das Design von Flora und Fauna des fremden Planeten
wie auch die Charaktere der Hauptfiguren können durchaus überzeugen,
“Kaena“ ist eine faszinierende Fantasy-Geschichte, die auch im Kino
ihre Change gehabt hätte, jetzt aber zum Glück auf DVD
vorliegt.
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