Der Film:
Ingrid Bergman spielt eine Ärztin, in einer Irrenanstalt arbeitet
und sich in ihren neuen Chef (Gregory Peck) verliebt. Doch so nach
und nach stellt sie fest, dass dieser unter Gedächtnisschwund leidet
und möglicherweise ein Mörder ist.
Mit
"Ich kämpfe um Dich" drehte Alfred Hitchcock den ersten
Film über Psychoanalyse. Bei der Visualisierung der Traumsequenzen
half ihm Salvator Dali. Hitchcock hätte diese surrealen Szenen am
liebsten im Freien gedreht, damit sich diese beeindruckenden Sequenzen
noch stärker von dem ansonsten komplett im Studio gedrehten Film
abheben. Doch leider erhielt er keine Genehmigung vom Produzenten
Selznick.
Die
DVD-Veröffentlichung des Films geizt ziemlich mit Extras und die
deutsche Tonspur ist eine mittlere Katastrophe. Doch aus zwei Gründen
lohnt sich eine Anschaffung der meist recht günstig zu erwerbenden
DVD trotzdem. Erstmals ist die komplette Ouvertüre und Nachspannmusik
von Miklos Rozas beeindruckenden Soundtrack zu hören. Außerdem
gibt es kurz vor Ende eine Sequenz, die so noch nicht im TV zu sehen
war: Wenn ein Revolver direkt ins Publikum feuert, ließ Hitchcock
zur Verstärkung der Illusion einen ganz kurzen roten Blutspritzer
in den ansonsten schwarzweißen Film schneiden.
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