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Der
Film:
20. April 1945, der 56. Geburtstag Adolf Hitlers: Die Sowjetarmee ist im Begriff, Berlin zu erobern. Die Lage im Führerbunker spitzt sich zu. Doch Hitler denkt nicht an Aufgabe. Er plant für Armeen und Divisionen, die gar nicht mehr existieren. Die letzten 10 Tage seines Lebens haben begonnen und die letzten 18 Tage des Dritten Reiches.
Genau wie zuvor Georg Wilhelm Pabst mit “Der letzte Akt“
und danach “Der Bunker“
mit Anthony Hopkins sowie “Der
Untergang“ mit Bruno Ganz stützt sich auch dieser
Film über Hitlers Ende im Führerhauptquartier in Berlin
auf dokumentarische Aufzeichnungen. Um die angebliche Authentizität
zu unterstreichen, beginnt der Film in schwarzweiß und schneidet
immer wieder Dokumentarfilm-Material zwischen die Spielszenen.
Für die Rolle des Hitlers konnte der große wandlungsfähige
Alec Guinness gewonnen werden. Dieser meistert die Rolle weniger
durch das Parodieren des seltsamen hitlerischen Sprachduktus,
sondern er nähert sich dem Diktator durch eine entsprechende
Mimik an. Die restlichen teilweise halbwegs prominenten Darsteller
(u. a. Simon Ward, Adolfo Celi, Doris Kunstmann) hingegen sind
wenig mehr als bessere Statisten.
Der Sinn der ganzen Veranstaltung bleibt etwas unklar (auch der
Zuschauer muss sich fragen, was ihn an der Führerbunker-Chose
so fasziniert), doch immerhin kann hier – genau wie danach Anthony
Hopkins und Bruno Ganz - ein großer Darsteller in einem
weniger großen Film bestaunt werden.
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