Der
Film:
So langsam sind es die Bewohner von Tokyo leid, dass ihre Stadt seit
1954 immer wieder von Godzilla und anderen Riesenmonstern angegriffen
wird und die japanische Armee jedes Mal kläglich versagt. Daher
entwickelte die Regierung eine neue Geheimwaffe namens Mechagodzilla.
Zum Betrieb dieses aus Stahl konstruierten Riesenroboters wird allerdings
etwas DNS von jenem Godzilla-Skelett entnommen, das seit 1954 in der
Bucht von Tokyo ruht.
Da
Mechagodzilla nun also teilweise aus Godzilla besteht, beginnt er
plötzlich ebenfalls damit Tokyo durch seine Kältestrahlwaffen
zu zerstören. Doch die tollkühne Pilotin Akane bringt
das Ungetüm wieder auf Vordermann und tritt zum Kampf gegen
Godzilla an. Woher dieser kommt, obwohl ja sein Skelett in der Bucht
von Tokyo ruht, verschweigt der Film und konzentriert sich stattdessen
auf ausgiebige Kampfszenen, die großen Spaß machen.
Zwischendrin
gibt es einige noch halbwegs erträgliche Szenen um einen allein
erziehenden Professor, der ein Auge auf Akane geworfen hat, sich
aber andauernd mit seiner vorlauten Tochter beschäftigen muss.
“Godzilla against Mechagodzilla“ entstand 2002, danach folgten noch
“Tokyo S. O. S.“ und “Final Wars“ (ebenfalls als deutsche Premiere
bei Splendid erschienen), bevor Japans Nationalmonster erst einmal
eingemottet wurde. Doch Godzilla wird ganz gewiss zurückkehren.
Hier geht´s zur Besprechung
von Jörg Buttgereits Buch "Japan - Die Monsterinsel"
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