Der
Film:
Nach 50 Jahren taucht Godzilla erstmals wieder in Japan auf (deer
Film leugnet alle nach 1954 entstandenen "Godzilla"-Produktionen
und auch diese Sache 1998 in den USA war nicht wirklich Godzilla).
Beseelt von den Geistern tausender im Weltkrieg gefallener Soldaten,
lässt Godzilla seiner Zerstörungswut freien Lauf. Es scheint nichts
zu geben, das ihn aufhalten kann. Doch drei heilige Kreaturen, die
sich gemeinsam gegen Godzilla stellen, bilden die letzte Hoffnung
der Menschheit...
Der
Japaner Shusuke Kaneko ist schon seit seiner Jugend vom Nationalmonster
Godzilla begeistert. Bevor er jedoch einen eigenen Film mit der
Riesenechse drehen durfte, inszenierte er erst einmal drei Filme
mit der Monsterschildkröte Gamera bei der Konkurrenzfirma Daiei.
Die Produktionsfirma Toho ließ Kaneko erst noch einen anderen
Film drehen, bevor er schließlich an sein Lieblingsmonster
gelassen wurde.
Kanedo
plante ursprünglich neben Baragon die Toho-Monster Angilas
und Varan als “heilige Kreaturen“ zum Kampf gegen den hier wirklich
bösen Godzilla einsetzen. Doch Toho wollte lieber die sehr
viel bekannteren Figuren King Ghidorah (ein goldener dreiköpfiger
Drache) und Mothra (die Riesenmotto kommt hier leider ohne ihr sonst
obligatorisches singendes Mini-Zwillings-Pärchen á la
“Peanuts“ aus). Das Resultat
ist eine äußerst vitale Mischung aus guter alter “Man
in Suit“-Keilerei und etwas aufwändigeren Spezialeffekten,
wobei Kanedo für ein deutlich größeres Maß
an “Realismus“ sorgt und schon einmal klar macht, dass die Kollateralschäden
bei Monsterkämpfen nicht unbeträchtlich sind.
Hier geht´s zur Besprechung
von Jörg Buttgereits Buch "Japan - Die Monsterinsel"
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