Der
Film:
Gemeinsam mit seinen treuen Weggefährten, Kameramann HP Fischer und
Tonmeister Stefan Ravasz, reist der "Meister im Portraitieren einer
Provinzgegend", Franz Xaver Gernstl, in siebeneinhalb Fernsehstunden
(10 Folgen) vom Tegernsee über Tirol und das Engadin nach Südtirol,
Kärnten und in die Steiermark. Hundert Drehtage und 1.254 Kilometer
Reisestrecke legen sie zurück und entdecken dabei - frei von Klischeebildern
der Landschaften und Sehenswürdigkeiten - Menschen unterschiedlichster
Art. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ihnen zuzuhören und sie ihre
eigenen Worte finden zu lassen, ist die spektakulärste Stärke von
Franz Xaver Gernstl.
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“Es
war nie so, dass ich mich besonders für die Berge interessiert
hätte, obwohl ich am Wendelstein geboren wurde. Vielleicht
gerade deswegen. Mein Vater war ein leidenschaftlicher Autofahrer.
Sonntags gingen wir nicht in die Berge - wir fuhren. An einem lauschigen
Parkplatz mit Aussicht verdrückten wir kalte Wiener Schnitzel
mit Kartoffelsalat und fuhren dann wieder nach Hause. Anscheinend
hat man mir die Unlust einen Berg zu Fuß zu bezwingen anerzogen.“
Trotzdem machte sich Franz Xaver Gernstl auf und entdeckte Künstler,
Gerber, Putzmacher, Kavierhändler sowie diverse Indianer inmitten
der Alpen und war wieder versöhnt mit der Bergwelt.
Seit
1983 reist Gernstl mit seinem kleinen eingeschworenen Team im Kleinbus
durch die Gegend. Zunächst war er auf der Suche nach den besten
“Frauen, Bieren und Bratwürsten“, mittlerweile ist er eher
unterwegs um alternative Lebensmodelle zu finden.
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