Der
Film:
Der ehrgeizige TV-Lokalreporter C. J. Nicholas misstraut dem charismatischen Staatsanwalts Mark Hunter, der eine beeindruckende Bilanz an rechtskräftig verurteilten Gesetzesbrechern aufzuweisen hat. Er vermutet, dass Hunter gefälschtes Beweismaterial einsetzt. Um dies zu beweisen, lenkt Nicholas den Verdacht auf sich, eine Frau ermordet zu haben. Doch Hunter wittert die Falle...
Dies
ist das Remake von “Jenseits allen Zweifels“, den Fritz
Lang 1956 als seinen letzten Hollywood-Film drehte. Diesmal sitzt
Peter Hyams auf dem Regiestuhl (und hinter der Kamera), der zuletzt
mit “A Sound of Thunder“
etwas glücklos war, doch in den Siebziger und Achtziger Jahren mit
“Unternehmen Capricorn“, “Outland“ und dem unterschätzten
“2010“ einige sehr interessante Science-Fiction-Filme drehte,
bevor er bei Van Damme (“Timecop“) und Schwarzenegger (“End
of Days“) landete.
“Gegen
jeden Zweifel“ ist ohne jeden Zweifel ein äußerst spannender Film
mit allerlei gelegentlich sogar halbwegs glaubhaften überraschenden
Wendungen. Hauptproblem ist der eher blässliche Jesse Metcalfe (am
besten bekannt als attraktiver aber tumber Gärtner aus “Desperate
Housewives“) in der eigentlichen Hauptrolle. Für den gerade
in zwielichtigen Rollen brillanten Michael Douglas bleibt hingegen
leider nur sehr wenig Raum (den er natürlich dennoch nutzt) um so
richtig aufzudrehen.
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