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Der Film:
Der erfolgreiche Theaterregisseur Jakob erblindet nach einem
Autounfall und macht einen Selbstmordversuch. Die von Geburt an blinde
Lilly soll ihm helfen, doch Jakob wehrt sich dagegen und versucht auf
eigene Faust von Hamburg nach Russland zu seiner todkranken Mutter zu
reisen. Lilly folgt ihm und auf der abenteuerlichen Odyssee kommen sich die
Beiden näher ...
Um zu vermitteln was es bedeutet blind zu sein, ist
das Medium Film denkbar ungeeignet. "Erbsen auf halb 6" lebt von
seinen interessanten Bildern voller osteuropäischem Flair und benutzt die
Tatsache, dass seine beiden Hauptpersonen nicht sehen können, auch eher als
Vorwand für zahlreiche skurille Vorkommnisse. Seltsam ist, dass in einem
Film über Menschen, die auf ihr Gehör angewiesen sind, fast alle russischen
Charaktere ein absolut akzentfreies Deutsch sprechen.
Doch als romantische Komödie geht der Film von Lars
Büchel ("Jetzt oder nie") allemal durch.
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