Der
Film:
Ein schottisches Schlossgespenst wird im Zuge des Verkaufs und der
Verschiffung seines Gemäuers nach Amerika verfrachtet und will
nun dort eine uralte Rache an den steinreichen Nachfahren seines Erzfeindes
vollziehen. Sein Nachkomme, der jetzige Schlossherr verliebt sich
indessen in eine junge Amerikanerin, die ihrerseits allerdings ihr
Herz dem Gespenst geschenkt hat, was die Sache ziemlich verzwickt
macht ...
Robert
Donat (unvergessen aus Alfred Hitchcocks “Die 39 Stufen“) ist in
dieser immer noch sehr frisch wirkenden englischen Komödie
perfekt besetzt. Er spielt eine Doppelrolle als verarmter unglücklich
verliebter Schlossbesitzer und als tragisches Schlossgespenst. Eugene
Pallette, der später neben Errol Flynn in “Robin
Hood“ als Bruder Tuck zu sehen sein sollte, ist äußerst
komisch als US-Millionär und Möchtegern-Schlossbesitzer,
während “Frankensteins Braut“ Elsa Lancaster nur recht kurz
zu sehen ist.
Dem
französischen Regisseur René Clair gelang es in
diesem Film mit dem hübschen Originaltitel "The Ghost
Goes West" sich
sowohl über snobistische Engländer wie auch über
den US-Geldadel lustig zu machen. Er drehte anschließend in
den USA noch den ähnlich gelagerten Film “Meine
Frau, die Hexe“.
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