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Trikoloren-Trilogie
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| Filmtitel: |
Drei
Farben: Rot, Drei Farben: Weiß, Drei Farben: Blau |
| Originaltitel: |
Trois
Couleurs: Bleu, Trois Couleurs: Blanc, Trois Couleurs: Rouge |
| Land, Jahr: |
Frankreich
1993 - 1994 |
| Regie: |
Krzystof
Kieslowski |
| Buch: |
Krzystof
Kieslowski, Krzystof Piesiewicz |
| Produzent: |
Martin
Karmitz, Yvon Crenn |
| Musik: |
Zbigniew
Preisner |
| Darsteller: |
Juliette
Binoche, Julie Delpy, Zbigniew Zamachowski, Irène Jacob, Jean-Louis
Trintignant |
| Website: |
www.concorde-home.de
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Der Film:
Der polnische Regisseur Krzystof Kieslowski erregte Ende der Achtziger Jahre
Aufmerksamkeit durch seine für das Fernsehen produzierten Filme rund um die
Zehn Gebote, von denen zwei verlängerte Versionen unter dem Titel "Ein
kurzer Film über das Töten" und "Ein kurzer Film über die
Liebe" auch den Weg ins Kino fanden. In Frankreich realisierte Kieslowski
danach drei Filme über die Farben der Trikolore, also der französischen
Fahne, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen.
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"Blau" erzählt von einer jungen Frau (Juliette
Binoche), die nach dem Unfalltod ihres Mannes und ihrer Tochter versucht
ihr Leben komplett neu zu gestalten. "Weiß"
kommt etwas leichtfüßiger daher und schildert, wie ein polnischer
Friseur (Zbigniew Zamachowski) zu sehr drastischen Tricks greift um
seine französische Ehefrau (Julie Delpy) zurück zu erobern. Der Abschlussfilm
"Rot" hingegen, der um die langsam aufkommende
Freundschaft zwischen einer jungen Studentin (Irène Jacob) und einem
pensionierten Richter (Jean-Louis Trintignant) kreist, führt am Ende
alle Hauptfiguren der Trilogie zusammen, ist aber ansonsten deutlich
schwächer als die beiden Vorgänger.
Kieslowskis drei Filme kreisen zwar nicht nur lose um die Begriffe
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, sondern setzten auch die
zugehörigen Farben immer wieder ein. Doch dank guter schauspielerischer
Leistungen und der durchaus am Alltag orientierten Geschichten wirkt
die (nur durch einige kurze Szenen verbundene) Trilogie nicht wie
am Reißbrett entworfen, sondern anregend und emotional berührend.
Kurz nach der Fertigstellung dieser "Trikoloren-Trilogie"
verstarb Kieslowski. Er hinterließ einige unrealisierte ebenfalls
gemeinsam mit Krzystof Piesiewicz verfasste Drehbücher wie z. B. "Heaven".
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Die DVD: |
| Anbieter: |
Concorde |
| Länge: |
94
min + 88 min + 95 min |
| Format: |
Vollbild |
| Sprachen und Ton: |
Französisch
(Dolby 2.0) und Deutsch (Dolby 5.1 und Dolby 2.0) |
| Untertitel: |
Deutsch |
| Ländercode: |
2
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Extras:
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Filmlektionen
von Krzystof Kieslowski (7:31 min + 10:46 min + 8:39 min), wie alle Extras
in französischer Sprache wahlweise mit deutschen Untertiteln
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Deutsche
Kinotrailer zur Trilogie (1:52
min + 1:40 min + 1:34 min, 16 : 9, anamorph, Stereo 2.0)
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Making
Ofs zu “Weiß“ (18:03 min) und “Rot“ (23:22 min)
-
Interviews
mit Juliette Binoche (23:05 min), Julie Delpy (21:28 min), Irène Jacob
(19:05 min), Cutter Jacques Witta (14:01 min + 15:05 min) und Martin
Karmitz (16:26 min + 5:43 min + 10:46 min)
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Bericht
über Kieslowski in Cannes (15:09 min)
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Bio-
und Filmographie zu Krzystof Kieslowski (16 Texttafeln), Krzystof
Piesiewicz (5 Texttafeln), Zbigniew Preisner (9 Texttafeln), Juliette
Binoche (11 Texttafeln), Julie Delpy (8 Texttafeln), Zbigniew Zamachowski
(6 Texttafeln), Irène Jacob (8 Texttafeln) und Jean-Louis Trintignant (14
Texttafeln)
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Funktionen
für DVD-Rom-Laufwerk
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Mankos:
-
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Fazit:
Krzystof Kieslowskis Farben-Trilogie
auf drei interessant ausgestatteten DVDs.
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