Der Film:
Es ist schon etwas ungewöhnlich, wenn eine Firma eine DVD herausbringt und
folgende Zitate auf dem Cover platziert: "Der Kultstatus von Dracula vs.
Frankenstein basiert auf schierer Unfähigkeit.", "Ein berüchtigtes
Epos des Stückwerk-Films mit dem lächerlichsten Dracula der
Filmgeschichte." oder "Regisseur Al Adamson erweist sich als
Schundmeister erster Güte." Anscheinend wird hier auf jenes Publikum
spekuliert, dass den grottigen "Plan Nine from Outer Space" zum
Kultfilm machte und Tim Burton zu seinem "Ed Wood"-Film inspirierte.
Der
maßgeblich an dieser DVD beteiligte Produzent Sam Sherman hält Al
Adamson durchaus für einen fähigen Regisseur, der aus mageren Budget
wirklich das Beste herausholte. So sei "Dracula vs. Frankenstein"
vielleicht der bekannteste Film von Adamson, hat aber keineswegs
die Qualitäten von dessen Meisterwerken "Naughty Stewardesses"
oder "Satan´s Sadists".
Zwar
sehen Dracula wie ein Pantomimen-Clown und Frankensteins Monster
wie eine Kartoffel aus, aber vielleicht ist Adamson tatsächlich
kein völliger Stümper, denn "Dracula vs. Frankenstein"
enthält gelegentlich sogar freiwilligen Humor.
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