Der
Film:
Der Wissenschaftler Dr. Fartin (in der deutschen Fassung heißt
er Furzen) benimmt sich plötzlich sehr seltsam und fühlt
sich zum eigenen Geschlecht hingezogen. Des Rätsels Lösung
sind eine Bande Außerirdischer, die in einer Höhle hausen
und die Erde unterjochen wollen, indem sie alle Bewohner schwul machen.
Unter
dem Titel “Don't Ask, Don't Tell” wurde ein Science-Fiction-Heuler
namens “Killers from Space” neu bearbeitet. Das trashige Original
von 1954 mit Peter Graves ("Mission Impossible") in der
Hauptrolle lief nicht ohne Grund niemals in deutschen Kinos. Es
stammt von Billy Wilders Bruder Willie und ist eigentlich schon
ohne die zusätzliche Bearbeitung haarsträubend genug.
Die Außerirdischen erinnern mit ihren aus Ping Pong Bällen
bestehenden Augen an Marty Feldman und von der Machart her ist gegen
“Killers from Space” jeder Ed Wood-Film ein sorgfältig produziertes
Meisterwerk.
Die
Neubearbeitung setzte neben Schwulenwitze auch Gags über George
W. Bush oder Adolf Hitler ein. Die deutsche Synchro versuchte dann
alles noch zu verschlimmbessern. Es wurde jedoch nicht nur neu vertont
sondern auch nachgedrehte Szenen mit albern agierenden Darstellern
eingefügt. Angestrebt wird eine Mischung aus “Tote tragen keine
Karos“ und dem “Mystery
Science Theater“, doch die Vorbilder werden leider nur sehr
selten erreicht.
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