Der Film:
Im Jahre 1890 kommt es in ganz Deutschland zu Massenstreiks, die von den im
Untergrund agierenden Sozialdemokraten unterstützt werden. Hierzu gehört
auch der Berliner Schlosser Schulz (Willy A. Kleinert), dessen Frau die
politischen Aktivitäten ihres Mannes ein Dorn im Auge sind. Doch als sie den
charmanten Sozialdemokraten August Bebel kennen lernt und gar noch einen
Walzer mit ihm tanzt, verfällt sie, genau wie zuvor schon ihre Tochter,
ebenfalls dem Charme des Sozialismus.
Ganz
im Gegensatz zum gleichzeitig beim selben DVD-Anbieter erschienenen
DDR-Film "Das Lied der Matrosen" (1958), der mit den Streiks
deutscher Soldaten am Ende des Ersten Weltkrieges ein eigentlich
sehr viel griffigeres Thema ziemlich vergeigt, ist "Die Unbesiegbaren"
eine echte Überraschung. Getragen von guten Darstellern verknüpft
der Film recht überzeugend menschliche und politische Aspekte zu
einem anregenden Zeitpanorama.
Angenehm
fällt auch das fast völlige Fehlen von ansonsten bei DEFA-Produktionen
immer viel zu offensichtlicher DDR-Propaganda auf.
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