Der
Film:
Auf den blutgetränkten Schlachtfeldern entlang der Küste Britanniens
verzehrt der Kampf um Macht und Alleinherrschaft sowohl die Britonen
als auch ihren erbitterten Feind: die einfallenden Wikinger. Um die
andauernde Konfrontation zu beenden, ist Harald, König der Wikinger,
zu Friedensverhandlungen bereit. Doch der Gesandte Britanniens ist
ein Verräter. Statt Frieden, Tod. Er fällt in Haralds Reich ein und
metzelt ihn und sein Volk nieder. Im Getümmel der Schlacht werden
zwei Wikingerknaben voneinander getrennt; der eine soll einmal das
Wikingervolk regieren, der andere zum Thronerben Britanniens heranwachsen!
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Wenige
Jahre nach Richard Fleischers “Die Wikinger“ (der Mutter aller Barbarenfilme)
erzählt der italienische Regisseur Mario Bava (“Die
Stunde wenn Dracula kommt“) eine ähnliche Geschichte über zwei
höchst unterschiedliche Wikinger-Prinzen. Cameron Mitchell hat mit
seiner blonden Kurzhaartracht sogar große Ähnlichkeit mit Kirk Douglas,
dem Hauptdarsteller (und Produzenten) von “Die Wikinger“. Als Variante
gibt es aber bei Bava neben seiner üblichen knalligen Farbenpracht
auch noch Zwillingsschwestern, die in die Wikinger-Brüder verliebt
sind und von Alice und Ellen Kessler verkörpert wurden. (Zum Glück
wurden nicht die Jacob Sisters verpflichtet!!)
Als
optimale Ergänzung zum Film enthält die DVD noch eine
sehr interessante Dokumentation über Mario Bava. Hier plaudert
der Freund und Weggefährte Luigi Cozzi (“Star Crash“) über
den Regisseur und das Kernstück ist eine schwarzweiße
italienische TV-Sendung. Hier verraten Bava und der Monstermacher
Carlo Rambaldi (“E. T.“) einige Tricks und der ungenierte Moderator
fragt beständig: “Wie haben Sie das gemacht, Bava?“
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