Der
Film:
Ende August 1961: Der ehemalige Fremdenlegionär King hat eine Bande Rowdys um sich versammelt, mit der er in der DDR sein Unwesen treibt. Nach schlampiger Arbeit auf einer Baustelle, in deren Folge zwei Menschen ums Leben kamen, ziehen sie auf den Zeltplatz Bansin an der Ostsee. Mit Mopedgeknatter, Radiolärm und Gewalttätigkeiten macht die Bande Kahlköpfiger den Ostsee-Urlaubern das Leben zur Hölle. Der flotte Leutnant Czernik stellt durch Zufall eine Verbindung zwischen dem Unfall auf der Baustelle und den Randalierern in Bansin fest.
Oberflächlich
betrachtet handelt es sich bei diesem sehr lose auf Tatsachen basierenden
DEFA-Film um die leicht belustigende Ost-Version von “Die Halbstarken“
oder “Der Wilde“. Den lautstark randalierenden Glatzköpfen werden
einige ebenso mutige wie klischeehafte Musterbürger gegenübergestellt
und recht bald ist die alte Ordnung (aber auch die alte Langweile)
wieder hergestellt.
Der
ebenfalls auf dieser DVD enthaltende Bericht schildert jedoch, wie
stark hier einige eher harmlose Ereignisse aufgebauscht und in der
DDR-Realität mit drastischen Haftstrafen geahndet wurden. Doch “Die
Glatzkopfbande“ ist insgesamt wohl doch eher eine Art DDR-Krimis
und weniger ein Propagandastreifen.
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