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Ach,
das konnte schön sein...
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| Filmtitel: |
Das Spukschloss im Spessart |
| Originaltitel: |
- |
| Land, Jahr: |
D
1960 |
| Regie: |
Kurt Hoffmann |
| Buch: |
Günter
Neumann, Heinz Pauck |
| Produzent: |
Georg Witt |
| Musik: |
Alfred Strasser, Friedrich Hollaender, Olaf Bienert |
| Darsteller: |
Liselotte
Pulver, Heinz Baumann, Georg Thomalla, Hans Clarin, Hans Richter,
Herbert Hubner, Hanne
Wieder, Hubert von Meyerinck,
Paul Esser, Elsa Wagner, Veronika Fitz |
| Website: |
www.eurovideo.de
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Der
Film:
Zwei Jahre nach seinem ganz großen Erfolgsfilm “Das Wirtshaus
im Spessart“ ließ Kurt Hoffmann (“Ich
denke oft an Piroschka“) eine Fortsetzung folgen. Während
das Original auf einer Geschichte des Märchenonkels Wilhelm Hauff
basierte und in einer vergangenen Zeit irgendwo inmitten der deutschen
Romantik spielt, wechselt “Das Spukschloss im Spessart“ ziemlich rasch
in die damalige Gegenwart und macht sich ungeniert über die damaligen
Verhältnisse lustig.
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Erzählt wird von einer im Wirtshaus im Spessart eingemauerten
Räuberbande, die einige hundert Jahre später als Gespenster
dabei hilft, dass eine verschuldete Adelige (natürlich wieder
dabei: Liselotte Pulver) ihr Schloss behalten darf. Die beiden Kabarettisten
Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller sind zwar nicht mehr als sangesfreudige
Räuber (“Ach, das könnte schön sein!“) dabei, während
Georg Thomalla nur ein schwacher Ersatz ist, aber das ist auch schon
das einzige Manko an der Fortsetzung.
Friedrich Hollaender (“Der blaue Engel“) garnierte den Film mit einigen
schmissigen Songs (Lilo Pulver tanzt zu einem arabischen Klamauksong
ähnlich entfesselt wie kurze Zeit später in Billy Wilders
“Eins, Zwei, Drei“), Hanne Wieder
ist ziemlich sexy als mannstolle Räuberbraut und die Tricktechnik
ist teilweise wirklich beachtlich. Zwar sind manche Gags eher im albernen
Bereich angesiedelt (wenn auch längst nicht so klamaukig wie
in der sieben Jahre später entstandenen Fortsetzung “Herrliche
Zeiten im Spessart“), doch überraschend treffend sind einige
böse Spitzen auf die längst noch nicht wirklich entnazifizierte
Bundesrepublik. So lauert im Gerichtssaal hinter dem Richter mit Burschenschaftsschmissen
und dem dünnen Wandputz immer noch ein Hakenkreuz.
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Die DVD: |
| Anbieter: |
Eurovideo |
| Länge: |
95
min |
| Format: |
Vollbild |
| Sprachen und Ton: |
Deutsch
(mono) |
| Untertitel: |
- |
| Ländercode: |
2
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| Extras:
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Mankos:
Keinerlei Extras.
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Fazit:
Eine beschwingte deutsche Filmkomödie
auf einer DVD ohne Extras.
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