Der Film:
Nach Adolf Hitlers Tod konnte Dr. Ilse von Blitzen dessen Gehirn retten.
1973 ist der technische Fortschritt so weit, dass sie das Hirn in
einen neuen Körper transplantieren kann. Hierbei soll Dracula soll
weiterhelfen, denn der kennt sich mit lebenden Toten aus. Doch er
hat mit Hitler ideologische Probleme, denn der Transsylvanier ist
Sozialist, schließlich kommt er aus dem Osten. Im letzten Moment taucht
Captain Berlin auf, Hitlers Nemesis, der seit Kriegsende als linker
Journalist gearbeitet hat...
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Basierend
auf einigen frühen Super-8-Filmen und seinem WDR-Hörspiel
“Captain Berlin vs. Dracula“ inszenierte Jörg Buttgereit
(“Nekromantik“, “Der Todesking“) 2007 ein Theaterstück,
das zu einer spaßigen Mischung aus Trivialmythen, B-Picture-Charme
und Antifaschismus wurde. Der Underground-Regisseur Thilo Gosejohann
("Captain Cosmotic", "Operation Dance
Sensation") filmte die Aufführung mit Videokamera
ab und bastelte einen Film daraus, der zunächst nur als Souvenir
für die Mitwirkende gedacht war.
Das
Resultat leugnet nie die Abfilmung einer (allerdings sehr auf Kino
getrimmten) Bühnenaufführung zu sein, gewinnt aber dadurch, dass
Gosejohann den Film mit Comic- und Grindhouse-Elementen auf trashig
trimmte. “Captain Berlin versus Hitler“ erscheint in einer
liebevoll aufgemachten DVD-Edition, die mit zahlreichen thematisch
passenden Extras garniert wurde.
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