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Wahre Legenden
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| Filmtitel: |
Bis zum letzten Mann |
| Originaltitel: |
Fort Apache |
| Land, Jahr: |
USA 1948 |
| Regie: |
John Ford |
| Buch: |
Frank S. Nugent nach einer Erzählung von James Warner Bellah |
| Produzent: |
Merian C. Cooper, John Ford |
| Musik: |
Richard Hageman |
| Darsteller: |
John Wayne, Henry Fonda, Shirley Temple, John Agar, Pedro Armendariz, Victor McLaglen |
| Website: |
www.kinowelt-video.de |
Der Film:
Gemeinsam mit den später entstandenen Filmen "Der Teufelshauptmann" (1949) und "Rio Grande" (1950) bildet "Bis zum letzten Mann" die sogenannte Kavallerie-Trilogie des Western-Regisseurs John Ford. Alle drei Filme entstanden in der beeindruckenden Naturkulisse des Monument Valley. In allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier (in "Der Teufelshauptmann" und "Rio Grande" ist sein Rollenname Kirby Yorke, obwohl es sich offensichtlich nicht um die selbe Figur handelt) und Victor McLaglen agiert in allen drei Filmen als dickköpfiger und trinkfester irischer Sergeant.
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Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. In "Der Teufelshauptmann" (hier steht John Waynes Charakter kurz vor der Pensionierung) und in "Rio Grande" (hier schließt der von John Wayne gespielte Offizier wieder Frieden mit Frau und Sohn) beschäftigt sich Ford eher mit dem persönlichen Schicksal seiner Hauptfigur und der Indianerkrieg dient eher als Hintergrund. In "Bis zum letzten Mann" bezieht Ford hingegen sehr viel deutlicher Stellung gegen Karrieristen, die sich durch den Krieg profilieren wollen und kein Interesse an einer friedlichen Lösung haben.
Henry Fonda spielt so einen hochmütigen Offizier der in "Bis zum letzten Mann" zwar Oberstleutnant Thursday heißt, aber in dem unschwer General Custer zu erkennen ist. Wenn dieser Thursday am Schluss des Filmes sein verdientes Ende findet, wird er trotzdem zum Helden verklärt, denn so sagt später ein Zeitungsmann in John Fords "Der Mann, der Liberty Valance erschoss" (1961): "Wenn die Legende Wahrheit wird, druckt die Legende."
Die drei Filme der Kavallerie-Trilogie liegen jetzt bei Kinowelt auf DVD vor. In allen drei Fällen wurden Szenen ergänzt, die bisher in den deutschen Fassungen fehlten. Bei "Bis zum letzten Mann" ist die US-Fassung mehr als eine halbe Stunde länger als die deutsche Kinoversion. Auch mit Extras wurde nicht gegeizt: "Der Teufelshauptmann" enthält ein recht amüsantes einstündiges Gespräch mit John Ford, in dem dieser seinem englischen Interviewer immer wieder klar macht, wie blöd seine Fragen eigentlich sind. Bei "Rio Grande" gibt es eine sehenswerte Dokumentation über John Wayne, der seiner Interviewerin auch ganz schön auf den Keks geht.
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| Die DVD: |
| Anbieter: |
Kinowelt |
| Länge: |
90 min (deutsche Fassung) und 124 min (ungekürzte US-Originalfassung) |
| Format: |
Vollbild, schwarzweiß |
| Sprachen und Ton: |
Englisch und Deutsch (Dolby 1.0) |
| Untertitel: |
ausblendbare deutsche Untertitel bei der Originalfassung |
| Ländercode: |
2
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Extras:
- Deutscher Kinotrailer (2:08 min, Vollbild, Mono)
- Produktionsnotizen (8 Texttafeln)
- Bio- und Filmographie zu John Wayne (6 Texttafeln), Henry Fonda (5 Texttafeln), Shirley Temple (2 Texttafeln) und Kameramann Archie Stout (2 Texttafeln)
- Deutsche Trailer zu "Der Teufelshauptmann" und "Der Sieger", US-Trailer zu "Rio Grande" (insgesamt 6:19 min, Vollbild, Mono)
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Mankos:
Die Untertitel und Sprachen sind nur über das Hauptmenü auszuwählen.
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Fazit:
Die optimale Aufbereitung eines klassischen Western.
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