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Der
Film:
Eine Beatles-Dokumentation ohne Musik der Fab For und ohne Statements
von Lennon, McCartney, Harrison oder Starr, kann das gut gehen?
Eigentlich nicht, und der erste Eindruck ist auch eher niederschmetternd.
Zu sehen sind Fotos und nachgestellte Aufnahmen im schlechtesten
Guido-Knopp-Stil, dazu spielen “The Prellies“ und deren Sound
klingt so wie Beatles-Songs ohne Melodien.
Doch die Macher der Doku haben doch noch einige halbwegs hochkarätige
Nebenfiguren aus dem Umfeld der Pilsköpfe vor die Kamera
gezerrt. Besonders der Part über die Hamburger Jahre der
Beatles geriet recht lebendig. “Star Club“-Gründer Horst
Fascher plaudert munter über John Lennons Erlebnisse
in der Halbwelt von St. Pauli, der Fotograf Jürgen Vollmer
hat schon durch sein hanseatisches Englisch einen hohen Unterhaltungswert
und Klaus Voormanns Zeichnungen und Gemälde über die
Beatles in Hamburg sind auch nicht ohne.
Interessant sind auch die Statements von Yoko Onos ehemaliger
Assistentin May Pang. Diese erzählt, dass Yoko 1973 genug
von John hatte und sie daher darum gebeten hatte sich um ihn zu
kümmern. John und May lebten 1 ½ Jahre an einem Strand
bei Los Angeles. May Pang erzählt, dass dies Johns glücklichste
Zeit war und es damals beinahe zu einer Reunion der Beatles gekommen
wäre. “Alles über die erfolgreichste und einflussreichste
Band des 20. Jahrhunderts“ (wie auf dem Cover zu lesen ist) kann
ein 70-minütiger Film natürlich unmöglich bieten,
doch eine interessante Fußnote zur offiziellen “Anthologie“-Dokumentation
ist “Beatles Bigget Secrets“ allemal.
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