Die
Serie:
25 Jahre nachdem im US-Fernsehen und unseren Kinos “Kampfstern
Galactica“ startete, kam es zur lange erwarteten Rückkehr
der wackeren Raumpiloten. Als zweiteilige trick- und ausstattungstechnisch
sehr aufwändige Miniserie lief im US-Fernsehen eine Art Remake
des ursprünglichen Pilotfilms.
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Die
wichtigste Neuerung waren die veränderten gegnerischen Aliens.
Die Zylonen sind jetzt die rebellischen Nachfahren einiger von Menschenhand
geschaffener Roboter sind und teilweise sogar menschliche Gestalt
annehmen können. Etwas weniger ins Gewicht fällt da, dass
Apollo diesmal Konflikte mit seinem Vater Adama (recht gut: Edward
James Olmos) hat und sein Fliegerkumpel Starbuck eine Frau ist.
Die recht hübsche Ausgangsidee mit der als Museumsschiff eingemotteten
“Galactica“ wird leider etwas verschwenkt. Wirklich neu
hingegen ist die von Mary McDonnell (“Der mit dem Wolf tanzt“)
sehr resolut gespielte Präsidentin, die recht erfolgreich die
kriegslüsternden Militärs im Zaum hält und die insgesamt
doch arg hurrapatriotischen Tendenzen der Geschichte etwas abmildert.
Die
an den Pilotfilm anschließende Serie konnte ebenfalls (ganz
im Gegensatz zur sehr lahmarschigen Originalserie) überzeugen.
Erzählt wird die recht komplexe weitere Geschichte von den
Überlebenden der Heimatwelten. Neben etlichen Feuergefechten
zu Land und im Raum gibt es auch noch reichlich Konflikte zwischen
Militär und Politik sowie einige (eher störend) mystische
Elemente. Die aus 16 Episoden bestehende erste Season der Serie
endete mit einigen knalligen Cliffhangern. Während bei uns
die zweite Staffel in zwei
DVD-Boxen erscheint, wird in den USA bereits die vierte Season produziert.
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