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Die
Filme:
Der junge Ingenieur Kaji hasst den Krieg hasst. Um dem Militärdienst zu entgehen übernimmt er einen Auftrag als Zivilverwalter in der japanisch besetzten Mandschurei, dem Ort der grausamsten japanischen Kriegsgräuel. Kajis Kampf gegen die Unmenschlichkeit in den Arbeitslagern der chinesischen Kriegsgefangenen, denen er als Aufseher zugeteilt ist, ruft jedoch die Wut seiner Vorgesetzten hervor. Er wird wegen Vaterlandverrats angeklagt, zum Militärdienst strafversetzt und gerät auch noch in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
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Der Regisseur Masaki Kobayashi (“Kwaidan“) straft mit dieser
in beeindruckenden schwarzweißen Breitwandbildern erzählten
epischen Spielfilm-Trilogie alle jene Lügen, die behaupten
Japan hätte niemals versucht den Zweiten Weltkrieg aufzuarbeiten.
Basierend auf einer sechsbändigen Romanreihe und eigenen
Erfahrungen als Soldat erzählt “Barfuss durch die Hölle“
vom idealistischen Kaji, der sich keiner Autorität unterordnen
will, aber gerade dadurch schließlich selbst zu einer wird.
Während vor allem die Chinesen aber auch Russen und Koreaner
sehr differenziert dargestellt werden, sind fast alle Vertreter
der japanischen Offizierskaste brutale und ideologisch verbohrte
Wichtigtuer.
Nicht nur in Japan wurde die nicht unumstrittene Filmreihe zu einem
großen Erfolg. In Westdeutschland erarbeitet der Regisseur Bernhard
Wicki (“Die Brücke“) die Synchronfassung und kürzte dabei
die Filme um mehr als zwei Stunden. Diese DVD-Box enthält auf
jeweils drei DVDs sowohl die japanische Lang- als auch die deutsche
Kurzfassung (leider gibt es keine Möglichkeit die deutsche Synchronfassung
ergänzt durch die fehlenden Szenen im untertitelten japanischen
Original zu sehen). Die Filmreihe fasziniert auch heute noch durch
die konsequente Selbstverständlichkeit mit der Militarismus und
Herrschsucht als menschenverachtend dargestellt werden.
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