Die
Serie:
Als ein US-Satellit nahe einer Kleinstadt in Utah abstürzt, infiziert
ein außerirdisches Virus in Windeseile Menschen und Tiere – erst
bringt es Wahnsinn, bald danach den Tod. Eilig wird einer Gruppe
von Wissenschaftlern zusammengetrommelt um in einem riesigen unterirdischen
Laborkomplex das sich rasch verbreitende “Andromeda“-Virus unschädlich
zu machen.
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1970 gelang
Robert Wise nach “Der Tag an dem die Erde stillstand“ mit
“Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All“ ein weiterer
Klassiker des Science-Fiction-Kinos. Der Film basiert auf einem Frühwerk
des auch als Regisseurs tätigen Erfolgsautors Michael Crichton
(“Jurassic Park“). Durch die nüchterne Darstellung von
wissenschaftlichen Experimenten zur Erforschung des Virus entwickelt
der Film eine große real anmutende Spannung fernab der Klischees
des Genres.
In dieser Hinsicht ist das von den Gebrüdern Scott (Ridley und Tony)
produzierte zweiteilige TV-Remake ein gewaltiger Rückschritt. Die
im Original meist schon etwas älteren Wissenschaftler wurden durch
eine eher jugendliche Crew ersetzt, ihre Konflikte erinnern eher an
TV-Standart-Situationen als an die Fach-Diskussionen. Außerdem wurde
das Werk zusätzlich noch mit allerlei Standart-Thriller-Elementen
und entbehrlichen Handlungssträngen “garniert“, die besser in
eine TV-Serie wie “24“ gepasst
hätten. Doch der Produktionsaufwand und somit die Schauwerte sind
immerhin beträchtlich. Unspannend ist die nur gelegentlich an das
Original erinnernde Angelegenheit jedenfalls nicht.
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