Der Film:
Der kinderlose Kinderarzt Waldemar Weber (Gunther Philipp) erfährt eines
Tages, dass er der Vater eines schon reichlich ausgewachsenen Jungen ist. Egon
Kummer (Heinz Erhardt) ist zwar nicht der leibliche Sohn von Waldemar, der als
junger Student eine erkrankte alte Dame aus Mitleid und Geldnot heiratete,
doch der St. Pauli-Entertainer und seine drei Schimpansen stiften reichlich
Verwirrung.
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Diese
Verfilmung des bewährten Bühnenschwanks "Hurra ein Junge"
ist das ideale Betätigungsfeld für Heinz Erhardt, der im Rahmen
einer konventionellen Verwechslungskomödie alle Register seines
beträchtlichen Könnens ziehen kann. Herausragend ist seine temperamentvoll
interpretierte Mördernummer "Es ist wunderbar, es ist fabelhaft
(Wie der Egon das mit den Damen macht)" zu der er als Damenimitator
auch noch wie wild auf High Heels durch einen Nachtclub wirbelt.
Auch verbal enthält der Film einige der schönsten Wortspiele Erhardts,
wie z. B. dieses schöne Gedicht:
"Es saß an dem Bache, eine schöne Maid,
die wusch sich die Füße,
es wurde höchste Zeit,
das Wasser ward so kalt,
nun wäscht sie sich die Füße,
nicht
mehr so bald."
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