Schlüssel zum Glück


 
Filmtitel: 4 Schlüssel
Originaltitel: -
Land, Jahr: D 1966
Regie: Jürgen Roland
Buch: Max Pierre Schaeffer, Thomas Keck
Produzent: Ernst Liesenhof
Musik: Konrad Elfers
Darsteller: Günther Ungeheuer, Hanns Lothar, Hellmut Lange, Ellen Schwiers, Ida Krottendorf, Jürgen Draeger, Monika Peitsch, Paul Edwin Roth, Silvana Sansoni, Walter Rilla
Website: www.e-m-s.de  und www.filmpalast-dvd.de   


Der Film:
Der Chef des Bankhauses Traven & Co. wird vorzeitig zum Flughafen gerufen, wo er seine Tochter abholen soll. Zu spät begreift er, dass das Telegramm fingiert war und er sich in der Gewalt von Gangstern befindet. Ein eiskalt berechnender Verbrecher (ganz hervorragend: Günther Ungeheuer) will am Wochenende mit seinen Leuten dreieinhalb Millionen aus dem Banktresor rauben. Unter seiner unheilvollen Regie werden alle Beteiligten zu Marionetten in einem Spiel auf Leben und Tod.
 
    
 

Der Film basiert auf einem Vorfall in Zürich bei dem Gangster einen Bankier auf offener Straße kidnappten, damit dieser den Tresor seiner Bank öffnet. Doch dazu wurde noch ein zweiter Schlüssel benötigt, den der Prokurist besaß, der telefonisch von den Gangstern herzitiert wurde. Max Pierre Schaeffer “Die Letzten beissen die Hunde“) machte aus diesem tragischen Vorfall (der Bankier wurde dabei getötet) einen spannenden Kriminalroman um “4 Schlüssel“, den er dann gemeinsam mit Thomas Keck zu einem Drehbuch verarbeitete.

Doch den eigentlichen Reiz entfaltete die Verfilmung erst durch Jürgen Roland, der die Geschichte in seinem geliebten Hamburg ansiedelt und mit reichlich Lokalkolorit anreichert. So wird die Ankunft der “Rolling Stones“ auf dem Flughafen Fuhlsbüttel ebenso mit eingearbeitet, wie der Hamburger Wahlkampf und ganz nebenbei wird noch ein Zeitungskritiker, der einige Male gegen Roland geätzt hat, zum Namenspatron eines Gemüsehändlers. Das ein wenig zu sehr auf Sensationen setzende Drehbuch vom ganz großen Ding beißt sich gelegentlich etwas mit Rolands Reportagestil und der Film hat nicht ganz die künstlerische Geschlossenheit seines Meisterwerks "Polizeirevier Davidswache". Doch auch “4 Schlüssel“ ist ein mehr als sehenswerter Hamburg-Krimi.



Die DVD:
Anbieter: e-m-s
Länge: 101 min
Format: 1 : 1,66, nicht anamorph
Sprachen und Ton: Deutsch (Dolby 2.0)
Untertitel: -
Ländercode: 2

Extras:
     
        
     

     

  • Im Gegensatz zu anderen Titel der Reihe “Filmpalast“ ist hier auch noch ein sehr interessanter 38-minütiger Bericht über Jürgen Roland enthalten in dem der Regisseur “4 Schlüssel“ als seinen wichtigsten Film bezeichnet

  • Die DVD enthält als Extras einige ganz lustige Liedchen, die aus Filmen wie “Apartmentzauber“ stammen, die ebenfalls in der e-m-s Reihe “Filmpalast“ erschienen sind, aber sonst keinerlei Bezug zum Hauptfilm haben.

  • Neben einem 10-seitigen Booklet gibt es noch einen verkleinerten 16-seitigen Reprint des "Atlas Filmheft 65" von 1966.

  • Recht sehenswert ist auch noch die Zusammenstellung von Originaltrailern zu “Heintje – Einmal wird die Sonne wieder scheinen“, "U42-Kapitänleutnant Prien", "Kriegsgericht", "Ich kann nicht länger schweigen", "Playgirl", "Wenn die Abendglocken läuten" und "Davon träumen alle Mädchen"

 


Mankos:

Leider ist kein Trailer zum Hauptfilm dabei, obwohl als Bonusmaterial einige recht ungewöhnlich Vorschauen zu sehen sind. Diese wurden meist auch noch anamorph abgetastet, während der Hauptfilm leider nur 4:3 ist.


Fazit:
Mit "4 Schlüssel" präsentiert die interessante Reihe "Filmpalast" nach "Polizeirevier Davidswache" einen weiteren spannenden Hamburg-Krimi von Jürgen Roland und sogar noch eine hochinteressante Dokumentation.

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