Neben
Garth Ennis ja leider nach 66 US-Heften planmäßig beendeten Kultserie
"Preacher" stellt Warren
Ellis "Transmetropolitan" ein weiteres Standbein des aus
der leider eingestellten Fachzeitung "Speedline" hervorgegangenen
Verlages "Speed" dar. Genau wie "Preacher" erscheint
auch "Transmetropolitan" beim zum DC-Verlag gehörenden "Vertigo"-Label,
welches Material veröffentlicht, dass für die üblichen DC-Fanboys
zu hart ist, weil entweder keine Superhelden vorkommen oder weil es
zu hart ist.
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Der
vorliegende Comic, der 2001 bei "Avatar Press" erschien,
wäre (obwohl keine Superhelden darin vorkommen) auch garantiert
zu hart für "Vertigo". Ja, sogar der abgebrühte Autor
Warren Ellis gibt in seinem Vorwort zu, dass es in "Strange
Kiss" eine Szene gibt, bei der er immer "eine leichte
Gänsehaut bekommt. Es ist eines der wenigen Male, wo es mir gelungen
ist mich selbst zu verstören."
Der Comicleser ist nun ganz
sicherlich auch zunächst einmal verstört, aber eher von dem oft
sehr plumpen Artwork, dass an die ersten Gehversuche einiger hiesiger
Zeichner erinnert. Da Mike Wolfers Figuren auch ansonsten etwas
unförmig wirken, will kein rechter Ekel aufkommen, wenn deren Genitalien
durch eine seltsame Krankheit wegfaulen.
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