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Zwischen
1977 und 1983 brachte die Comiclegende André Franquin (“Spirou“,
“Gaston“) zunächst für die “Spirou“-Beilage
“Le Trombone illustré“ und dann für die Zeitschrift “Fluide Glacial“
einige für seine Verhältnisse ungewöhnlich düstere Geschichten
(passenderweise auch noch) in schwarzweiß zu Papier. In einem
Gespräch mit Numa Sadoul betonte Franquin, dass keinerlei Zusammenhänge
zwischen diesen “Schwarzen Gedanken“ und seinen damaligen Depressionen
und Nervenzusammenbrüchen bestanden und diese “dennoch neckischen“
Comics “nichts anderes als ein Ulk“ sind.
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Doch
Franquins bitterböse Darstellung von Jägern, Militärs und blindem
Fortschrittsglauben war sehr eindringlich und hinterließ beim
Leser den Eindruck sehr viel mehr als nur der Vorwand für eine
makabere Schlusspointe zu sein. Vielmehr war es ihm gelungen den
passenden Zeichenstil für härteren Comic-Tobak zu finden, den
er in seinem ausgereiften Funnystil nur schwerlich an den Leser
bringen konnte. Seine Figuren sind dabei viel mehr als nur Silhouetten
und verfügen innerhalb ihrer Schwärze auch noch über zusätzliche
Konturen.
Die
Neuauflage der “Schwarzen Gedanken“ bei Carlsen ist schon lange
angekündigt und wurde immer wieder verschoben. Während in Frankreich
zeitgleich eine überformatige 72-seitige Ausgabe der “Idées Noires“
erschien, legte Carlsen leider nur eine nahezu identische Ausgabe
der 1986 im Alpha Verlag erschienenen Edition vor. Doch immerhin
ist des Meisters Meisterwerk wieder lieferbar!
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