Jill Thompson hat
sich nach ihrem Kunststudium in der US-Comicszene behauptet und Serien wie
"Wonder Woman" oder "Spider-Man" gezeichnet. Doch den
meisten Ruhm erntete sie nicht durch Superhelden, sondern mit einer eigenen
Schöpfung. Da sie gerne Spukhäuser besichtigt, erfand sie die Gruseltante
"Scary Godmother". Diese hatte ihren ersten Auftritt 1997 in einem
Buch, das Ehapa jetzt auch bei uns verlegt.
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"Süßes oder saures" erzählt
von der kleinen Hannah Marie, die an Halloween erstmals ohne ihre
Eltern von Haus zu Haus auf Süßes-oder-Saures-Tour gehen darf. Ihr
älterer Cousin Jimmy will ihr Angst machen, damit sie wieder nach
Hause rennt und er noch bis spät in die Nacht Süßigkeiten einsammeln
kann. Jimmy schickt Hannah daher in ein Spukhaus. Hannah erschreckt
sich dort jedoch nicht allzu sehr, sondern findet Verbündete, die
direkt aus Tim Burtons "Nightmare
before Christmas" entsprungen sein könnten.
Die plastisch colorierten Zeichnungen von "Süßes oder saures"
erinnern zwar eher an ein Kinderbuch erinnern, doch es handelt sich
bei dem Werk ganz eindeutig um einen Comic, der seine Geschichte
mit Sprechblasen erzählt. Während dies hierzulande bei Büchern für
Kinder eher verpönt ist, erhielt Jill Thompson 2001 für "Scary
Godmother" gleich zwei der begehrten Eisner-Awards und brachte
weitere Bücher und Comichefte mit der Gruseltante heraus. Ein Erfolg,
die sich hier hoffentlich wiederholt.
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Godmother, Bd.2 - Jimmy's Rache" bei AMAZON bestellen, hier
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