Bis vor kurzem belästigten die Konservenlacher der sehr schlicht gestrickten TV-Serie um die Teen-Hexe "Sabrina" ja noch die Zuschauer, die sich bei "Pro 7" in der Warteschleife für "Buffy" befanden. Jetzt ist sie zu "Sat 1" umgezogen. Wer von der bei Gamix erscheinenden Comic-Reihe nun eine halbwegs realistisch gezeichnete Comic-Adaption der TV-Serie erwartet, wird sich ein wenig wundern.
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Dan
de Carlo, der Zeichner des Heftes, gestaltet in seinem groben aber
nicht unangenehmen Stil seit über 50 Jahren Hefte rund um das "Archie"-Universum.
Hier werden harmlose Geschichten von Heranwachsenden erzählt, deren
größtes Vergnügen ein Milchshake ist. Immerhin erreichen diese Hefte
in den USA, da sie so ziemlich als die letzten Comics noch in Supermärkten
erhältlich sind, Auflagen von denen Serien mit Superhelden nur träumen
können. Kürzlich schied de Carlo übrigens bei "Archie Comics"
aus, da die von ihm kreierte Serie um die Frauenband "Josie
and the Pussycats" verfilmt werden sollte und es Streit um
die Rechte gab.
Dan de Carlo hat auch das Aussehen
der von George Gladir geschaffenen Teen-Hexe Sabrina gestaltet.
An ihrem 16. Geburtstag erfährt Sabrina von ihren beiden Tanten,
dass sie eine Hexe ist. Sie versucht weiterhin ihr normales Teenager-Leben
zu führen, kann es sich aber doch nicht verkneifen, immer wieder
Magie einzusetzen. In dem ersten Heft der Comic-Reihe wird nun in
einer mehrteiligen Miniserie erzählt, wie Sabrina aus nicht so richtig
nachvollziehbaren Gründen Cleopatra an ihre Highschool holt und
schließlich selbst im alten Ägypten landet. Insgesamt nicht unsympathische
aber doch recht schlichte und sehr, sehr unschuldige Unterhaltung.
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