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Seitdem
Joe Quesada bei Marvel am Ruder ist, hat sich dort einiges geändert. Die
Miniserie "Origin" geht dabei von allen Reformen wohlmöglich am
weiten. Bisher verfügte der beliebteste X-Man Wolverine über zwei markante
Merkmale. Am auffälligsten sind sicher die aus dem Körper
hervorschnellenden spitzen Krallen. Ebenso wichtig ist jedoch die im Argen
liegende Vergangenheit dieser oft wilden und unbeherrschten Figur. Doch
damit ist jetzt Schluss.
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In
Form einer sechsteiligen Miniserie wird endlich das Geheimnis gelüftet und
aus der Jugend des beliebten Mutanten erzählt. Alles beginnt Ende des 19.
Jahrhunderts mit drei Kindern und einem etwas düsteren Herrenhaus in
Alberta, Kanada. Die junge Irin Rose wird von den wohlhabenden Howletts als
Spielgefährtin für ihren kränkelnden Sohn James eingestellt. Rose und Irin
befreunden sich mit Dog, dem Sohn eines ständig betrunkenen Landarbeiters.
Aus dieser Grundsituation gelingen dem Autoren Paul Jenkins einige
wirklich überraschende Wendungen, die Andy Kubert in Bilder am
Rande des Kitsches umsetzt. Einer der Gründe für die Entstehung
von "Origin" war, dass bei Marvel befürchtet wurde,
in der Fortsetzung zum erfolgreichen "X-Men"-Film könnte die brachliegende
Entstehungsgeschichte Wolverines ein zentrales Thema werden und
Hollywood-like daneben gehen. Doch innerhalb der “X-Men“-Kinotrilogie
flossen allenfalls ein paar Einflüsse ein aus Barry Windsor-Smiths
1991 entstandener “Weapon X“- Storyline, die erzählt
wie ein gewisser Logan in einem Militärlabor durch die Substanz
Adamantium zum Mutanten Wolverine wurde. Erst ein “Wolverine“-Solo-Filmprojekt
sollte sich ausführlicher der Lehr- und Wanderjahre des beliebtesten
Mitglieds der X-Men widmen. .
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Hier geht´s zur Besprechung der "Wolverine
Origins"
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