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„Wir (bzw. Ken Watamoto) schreiben das Jahr 2028. Sechs Meta-Giganten,
Wesen von unglaublicher Macht, unterdrücken die Menschheit“. Doch
ein kleines gallisches Dörfchen, nein Australien bzw. ein Typ
namens Kitamura („Die Geschichte kannte viele große Männer. Doch
nur einen Titanen – Kitamura.“) zog mit seinen Nova-Centurionen
aus um den „Schatten von der Welt zu nehmen.“
Das ist so in etwa die Grundidee der neuen Serie “Nova
Centurio“, die mit gleich 30.000 Exemplaren an die Kioske geht
und monatlich erscheinen soll. Das Format entspricht zwar dem
eines „Jerry Cotton“-
oder „Perry Rhodan“-Heftromanes,
doch inhaltlich sieht es etwas anders aus, denn nach 5 Seiten
Prosatext folgen plötzlich 25 Comicseiten im Manga-Stil, die die
Handlung fortführen. Dann begegnet Kitamura einem sprechenden
Hund und die restlichen 20 Seiten sind wieder Bleiwüste.
Dies „Fifty-Fifty“-Konzept ist nicht uninteressant und
der Preis von EUR 1,95 geht auch voll in Ordnung. Doch der Einstieg
in die Serie fällt nicht leicht. Watamotos Schreibstil ist etwas
schwülstig, z. B. wenn er von „gepeinigtem Metall“ oder dem „irrlichternden
Moloch Tokio“ erzählt. Auch Chris Noeths mit Grauflächen aufgedonnerte
Zeichnungen sind noch ausbaufähig. Insgesamt ein nicht unsympathisches
Experiment, das es dem Leser nicht gerade leicht macht in die
sicher nicht uninteressante Erzählung einzutauchen
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