1996 war
die Welt der Verlage "Image" und "Top Cow" noch
in Ordnung. In einem vom Starautor Garth Ennis ("Preacher",
"Punisher") Crossover trafen im Mittelalter Vorfahren der
Heftchenhelden "Spawn"
und "Witchblade" aufeinander.
In gewohnt opulenter Graphik traf ein grünäugiger Ritter, der dem
Höllenfürst Seelen zuführen soll, auf eine respektlose junge Frau,
die beim Reinigen eines Plumpsklos einen seltsamen sehr besitzergreifenden
Handschuh fand.
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Die
drei US-Hefte dieser Miniserie damals ""Medieval Spawn
/ Witchblade" genannten Serie gingen in den USA weg wie warme
Semmeln. Doch dann verkrachte sich Image-Chef McFarlane mit "Top
Cow"-Boss Silvestri und künftig durfte die Geschichte nur noch
unter dem Titel "Medieval Witchblade" erscheinen. Daher
hat der deutsche Infinity-Verlag (hier erscheint zunächst nur "Spawn")
erst Zugriff auf dieses Crossover nachdem dort auch die "Top
Cow"-Serien verlegt werden.
Zuvor brachte jedoch bereits
der Splitter Verlag "Medieval Witchblade" in einer (künstlich
knapp gehaltenen?) kleinen Auflage an die Kioske. Diese drei Hefte,
die jeweils auch noch mit unterschiedlichen Titelbildern erscheinen,
werden jedoch recht hoch gehandelt. Da ist es um so erfreulicher,
dass diese Lücke dank Infinity, die das Crossover in zwei Heften
veröffentlichen, jetzt geschlossen werden kann.
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