Alles begann 1963 in Heft 39 der Reihe “Tales of Suspense“. Hierin gerät der Rüstungsindustrielle Anthony Stark, der in Vietnam die US-Truppen besucht, in Gefangenschaft des Vietcongs. Er soll für diese eine Massenvernichtungswaffe produzieren, doch ein ebenfalls gefangener vietnamesischer Gelehrter hilft heimlich ihm eine bewaffnete Stahlrüstung zu schmieden. Als Stark diese anlegt kann er dadurch entkommen und Iron Man ist geboren.
Iron Man erinnerte in seiner ersten metallgrauen Rüstung noch an einen Ritter, doch er modifizierte sein Outfit ständig. Schon recht bald trug Tony Stahl das sehr viel schickere rotgoldene Stahlkostüm und wurde Gründungsmitglied der “Rächer“. Oft genug half ihm seine Zweitidentität als Iron Man seinen von Problemen mit Alkohol und Frauen überschatteten Privatleben zu entfliehen.
Spider-Man,
die Fantastic Four und auch die Rächer (als “Die
Ultimativen“) wurden in den letzten Jahren innerhalb von Marvels
“Ultimate“-Universum mit komplexeren Entstehungsgeschichten als
im Silver Age der Sechziger Jahre versehen. Jetzt ist Iron Man dran
und der bekannte Science-Fiction- und Fantasy-Autor Orson Scott
Card (“Das große Spiel“) holt bei seiner neuen Origin sehr
weit aus. Erst am Ende des ersten Heftes von “Der Ultimative Iron
Man“ wird Tony Stark geboren. Zuvor geht Card ausführlich auf
Tonys Vater Howard Steel ein, dem sein Erfolg im Geschäftsleben
ebenfalls kein privates Glück bringt. Dieser Sammelband enthält
die ersten fünf Hefte der Serie und überrascht durch eine
sehr sensible Erzählweise und auch die Zeichnungen von Andy
Kubert (der im fünften Teil von Mark Bagley abgelöst wird)
können überzeugen.
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