Der glatzköpfige
Goeman Ange und die schwarzhaarige Zita treffen sich in gemeinsamen Träumen.
Ange bekommt zudem noch seltsame metallische Gegenstände zugeschickt. Als er
sechs von diesen Teilen zu einem Gebilde zusammenfügt, dass ein Freund von ihm
zuvor als Teufelskreuz bezeichnet, beginnt sich die scheinbare (und ohnehin
schon etwas surreale) Realität von Ange und Zita komplett aufzulösen.
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Mit diesem quadratischen Album nimmt
sich Daniel Hulet ("Pharaon") eine ganze Menge vor. Er
will in seiner dreiteiligen Serie nicht nur mit dem formalen Diktat
des hochformatigen klassischem frankobelgischen Albums brechen,
sondern zwingt den (mittlerweile durch "rückwärts" zu
lesende Mangas trainierten) Leser auch noch immer wieder dazu, sich
mit auf den Kopf stehenden Panels und Sprechblasen zu beschäftigen.
Um so ein Experiment zu rechtfertigen wäre es ganz hilfreich gewesen,
wenn Hulet auch inhaltlich überraschen könnte oder zumindest sein
Artwork deutlich näher bei dem ganz offensichtlichen Vorbild Bilal
mithalten könnte. Daher vielleicht auch das merkwürdige Vorwort
mit genauen Angaben über die optimale Zeit ("vorzugsweise am
Abend, idealerweise bei Nacht") und den besten Ort ("in
einem Kreis metallener Objekte") zur Lektüre.
Abschließend verspricht Hulet auch noch: "Keine Panik zu gegebener
Zeit wird sich alles aufklären". Da überschätzt sich der gute
Hulet dann doch deutlich, denn um Panik zu verbreiten, bedarf es
schon deutlich mehr als ein quadratisches Comicalbum mit gelegentlichen
Schriftdrehern und einem "perfekten Klappbild auf Seite 52
und 53".
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