Haimo
Kinzlers Comics um Herrn Wüttner und seine gestrenge Vermieterin
Frau Kleinschrott wurden in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis
prämiert. Die Serie entlockte Walter Moers folgenden (klappentextkompatiblen)
Ausspruch: “Ich habe die Zukunft des deutschen Comics gesehen – ihr
Name ist Haimo Kinzler!“ Diese Zukunft findet jetzt natürlich
im Internet statt.
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“Sonntagsauch“
klingt vielleicht nicht so lustig wie “Nichtlustig.de“, aber genau
wie Joscha Sauer stellt auch Kinzler täglich (also sonntags
auch) einen neuen Cartoon (oftmals aber auch einen ganzen Comic
oder Strip) online. Mittlerweile sind unter www.sonntagsauch.de
schon
weit über 700 Arbeiten von Kinzler vorzufinden und 100 seiner
Cartoons enthält dieses Buch und ein zweiter Band ist bereits
erschienen.
Genau wie Sauer mit seinen Yetis, Lemmingen und Wandbewohnern wählte
auch Kinzler einige wiederkehrende Leitmotive. Er hat viel Spaß
an der Mumie Im-Ho-Tep oder an Folterknechten und ganz viel Spaß
an Laubbläsern. Kinzlers Humor ist meist ziemlich böse
(ja oft sogar leicht sadistisch), wird aber durch skurrile Bildunterschriften
im Gary-Larson-Stil etwas abgemildert. Im Gegensatz zum unorthodoxen
Humor in “Wüttner“ beackert Kinzler in seinen Cartoons zwar
nicht gerade Neuland, doch immerhin erntet er genügend Pointen.
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