Die kleine
Findrella wohnt unter dem Meer und geht in die Nixenschule. Als sie
sich scheinbar vergeblich in den selben Mitschüler wie ihre beste
Freundin verliebt, zieht es sie aus Liebeskummer an die Wasseroberfläche.
Dort gerät sie in den Besitz einer Modezeitung. Dadurch kommt
Findrella auf dumme Gedanken und missbraucht einige Meeresbewohner
als Accessoires um sich aufzurüschen. Doch diese Eitelkeit hat
ihren Preis...
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In
seinem “ersten Unterwasser-Comic“ (Verlagswerbung) kommt Calle Claus
(“Die
Schanzen-Babes“) ganz
ohne Worte aus. Schon daran (und an der bläulich blassen Farbgebung)
merkt man wie sorgfältig er für “Findrella“ im “Buccoo
Korallenriff südwestlich von Tobago“ recherchiert hat, denn
es ist in der Tat nicht möglich unter Wasser zu reden. Eine
weitere Informationsquelle über Nixen und ähnliche Meeresbewohner
dürfte aber zweifelsohne auch der Disney-Film “Arielle
– Die kleine Meerjungfrau“ gewesen sein.
Doch trotz der Herz-Schmerz-Problematik
und der niedlichen Hauptfiguren gelang Calle Claus ein erstaunlich
kitschfreier Comic, der ohne Worte auskommt (dafür aber Denk-
(und Luft-) Blasen verwendet) und den Leser in eine sehr eigenwillige
Phantasiewelt abtauchen lässt.
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