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Obwohl
die Hauptfigur Joseph Joanovici alles andere als ein typischer
strahlender Held ist und zudem auch noch den Beruf des Schrotthändlers
ausübt, wurde “Es war einmal in Frankreich“ 2009 von
den Lesern des Magazin “Zack“
– hier erschien der Vorabdruck - zur “beliebtesten Serie“ gekürt.
Lose basiert die Geschichte auf der tatsächlichen Biografie des
aus Rumänien (bzw. der heutigen Republik Moldau) stammenden Joanovicis,
der während des Zweiten Weltkriegs die Deutschen aber auch den
französischen Widerstand mit Waffen belieferte und im Verdacht
stand ein Sowjetspion zu sein.
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Fabien Nury (“W.
E. S. T.“) vermischt “authentische Ereignisse, Annahmen
und reine Erfindung“ zu einem äußerst spannenden Gebräu. Der Titel
der Serie erinnert nicht von ungefähr an Sergio Leones Filmklassiker
“Es war einmal
in Amerika“, denn auch hier ist die Erzählstruktur ist
alles andere als linear. Nury springt munter zwischen Jahrzehnten
hin und her. Gleich am Anfang wird gezeigt wie der junge Joanovici
1905 gemeinsam mit seiner späteren Frau Eva einer Juden-Verfolgung
durch zaristische Truppen gerade noch entkommen kann. Gleich danach
geht es in Clichy im Jahre 1965 weiter, wo der ehemalige Richter
Legentil in einem Café seit 18 Jahren auf Joanovici wartet.
Das erste Album besteht aus zahlreichen vom Zeichner Sylvain Vallée
sehr spannend in Szene gesetzten Episoden, die alle um eine nicht
völlig unsympathische aber recht zwielichtige und skrupellose
Hauptfigur kreisen. Man darf äußerst gespannt sein, was die fünf
noch folgenden Bände (in “Zack“ wird gerade Teil 3 veröffentlicht)
an Überraschungen und Enthüllungen zu bieten haben.
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