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Der
Engel Gabriel hat mit seinem berühmten Namensvetter nur sehr
wenig gemein. Er ist eher ein Vertreter der himmlischen Arbeiterklasse
und bewacht auf der Erde die zahllosen Durchgängen, die direkt
zum Himmel oder in die Hölle führen. Zufällig stößt
er in der Pariser Metro auf den kleinen Jungen Julien, der sich
scheinbar verlaufen hat. Gabriel kann ihn gerade noch aus den
Fängen der Hölle befreien.
Doch
Julien wird weiter von den Mächten des Bösen verfolgt
und Gabriels Engelskollegen scheinen ebenfalls ziemlich üble
Pläne zu haben. Erschwerend kommt noch die schöne Dämonin
Anya hinzu, auf die Gabriel ein Auge geworfen hat und die ihm
scheinbar helfen will möglicherweise aber auch eigene Pläne
verfolgt.
Recht
zügig setzt der neue “Splitter Verlag“
seine sehr schön aufgemachte vierbändige Serie “Das
verlorene Paradies“ fort. Im ersten Band überzeugten die
detailfreudigen Zeichnungen von Varanda, der stilistisch eher
an US-Comic als an francobelgische Fantasy erinnerten. Passend
hierzu ist auch, dass der neue Zeichner Xavier nicht ganz bei
seinem Vorgänger mithalten kann und etwas grober arbeitet.
Doch zum Glück bleibt die Geschichte spannend!
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