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Kühles Konzept!


 
Titel: The Cool Bros - Band 1: Das fremde Ei
Text: Boris Kiselicki
Zeichnungen/Inking/Farben: Boris Kiselicki
Umfang: 56 Seiten
Format: Album / vf.
Preis: EUR 12,95
Verlag: Edition 52
Website: www.cool-bros.com   


Im Jahre 2007 stürzt ein außerirdisches Raumschiff als in den pazifischen Ozean. Die Folgen sind verheerend: Sämtliche Meere gefrieren und die Erde wird zur Eiswüste. Bei dem abgestürzten Raumschiff handelt es sich um das Mutterschiff einer Invasionsflotte und darin befindet sich der sogenannte Dimensionsschlüssel ohne den die Aliens nicht zu ihrem Heimatplaneten zurückkehren können. Vor diesem Hintergrund sind die genetisch manipulierten Pinguine des Wissenschaftlers Dufours als willige Werkzeuge plötzlich unheimlich wichtig geworden. Doch einige dieser Burschen sind bereits entkommen und haben sich vermehrt und ganze Nomadenstämme gegründet.
 
    
 

Boris Kiselicki erfand seine "Cool BROS" genannten Pinguine bereits 1993 eher zufällig: "Eines Nachmittags arbeitete ich vor dem Fernsehen und es kam gerade irgendeine Tiersendung über Pinguine. Der Ton war abgedreht, meine Anlage lief dafür um so lauter. Etwas von "Ice-T" ein knüppelhartes Stück Rap. In der selben Zeit watschelten Pinguine über den Bildschirm. Irgendwie passten die TV-Bilder zur Musik." Boris glaubte allerdings nicht an eine große Zukunft seiner "Cool BROS". Doch wider Erwarten kamen die Figuren an und Gag-Onepager mit ihnen erschienen im legendären Münchner Gratismagazin "Comicstrich" und später auch in so unterschiedlichen Publikationen wie der "Süddeutschen Zeitung" oder dem "Penthouse".

Während der Arbeit an dem Zeichentrickfilm "Die furchtlosen Vier" kam Boris auf die Idee mit seinen bisher eher komisch gemeinten Figuren ein gewaltiges Science Fiction-Epos in Zeichentrick-Optik (colorierte Outlines) zu erzählen. Das große Comicvorbild von Boris ist Jeff Smiths "Bone" mit knuffigen Figuren, die durchaus grausige Abenteuer erleben, während er als Zeichentrick-Fan von Warners zu Unrecht gefloppten "Gigant aus Stahl" schwer beeindruckt war. Für seine Comicserie plante er einen Umfang von sechszehn 22-seitigen Heften im US-Format, die alle zwei Monate erscheinen sollten. Doch obwohl seine Zeichnungen begeisterten wollte kein deutscher Verlag die "Cool BROS" auf den kränkelnden Heftchenmarkt werfen. Daher stellte sich Boris um und bringt jetzt unter dem Titel "Das fremde Ei" das erste von acht "Cool BROS"-Alben bei der "Edition 52" heraus. Diesem nicht nur für deutsche Verhältnisse einmaligen Projekt ist viel Erfolg zu wünschen.

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