Im Jahre 2007
stürzt ein außerirdisches Raumschiff als in den pazifischen Ozean. Die Folgen
sind verheerend: Sämtliche Meere gefrieren und die Erde wird zur Eiswüste. Bei
dem abgestürzten Raumschiff handelt es sich um das Mutterschiff einer
Invasionsflotte und darin befindet sich der sogenannte Dimensionsschlüssel ohne
den die Aliens nicht zu ihrem Heimatplaneten zurückkehren können. Vor diesem
Hintergrund sind die genetisch manipulierten Pinguine des Wissenschaftlers
Dufours als willige Werkzeuge plötzlich unheimlich wichtig geworden. Doch
einige dieser Burschen sind bereits entkommen und haben sich vermehrt und ganze
Nomadenstämme gegründet.
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Boris
Kiselicki erfand seine "Cool BROS" genannten Pinguine
bereits 1993 eher zufällig: "Eines Nachmittags arbeitete ich
vor dem Fernsehen und es kam gerade irgendeine Tiersendung über
Pinguine. Der Ton war abgedreht, meine Anlage lief dafür um so lauter.
Etwas von "Ice-T" ein knüppelhartes Stück Rap. In der
selben Zeit watschelten Pinguine über den Bildschirm. Irgendwie
passten die TV-Bilder zur Musik." Boris glaubte allerdings
nicht an eine große Zukunft seiner "Cool BROS". Doch wider
Erwarten kamen die Figuren an und Gag-Onepager mit ihnen erschienen
im legendären Münchner Gratismagazin "Comicstrich" und
später auch in so unterschiedlichen Publikationen wie der "Süddeutschen
Zeitung" oder dem "Penthouse".
Während der Arbeit an dem Zeichentrickfilm
"Die furchtlosen Vier" kam Boris auf die Idee mit seinen
bisher eher komisch gemeinten Figuren ein gewaltiges Science Fiction-Epos
in Zeichentrick-Optik (colorierte Outlines) zu erzählen. Das große
Comicvorbild von Boris ist Jeff Smiths "Bone"
mit knuffigen Figuren, die durchaus grausige Abenteuer erleben,
während er als Zeichentrick-Fan von Warners zu Unrecht gefloppten
"Gigant aus Stahl" schwer beeindruckt war. Für seine Comicserie
plante er einen Umfang von sechszehn 22-seitigen Heften im US-Format,
die alle zwei Monate erscheinen sollten. Doch obwohl seine Zeichnungen
begeisterten wollte kein deutscher Verlag die "Cool BROS"
auf den kränkelnden Heftchenmarkt werfen. Daher stellte sich Boris
um und bringt jetzt unter dem Titel "Das fremde Ei" das
erste von acht "Cool BROS"-Alben bei der "Edition
52" heraus. Diesem nicht nur für deutsche Verhältnisse einmaligen
Projekt ist viel Erfolg zu wünschen.
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